Dienstag, 29. Juni 2004

Arbeiten in der Pension…

Ich bin ja absolute dagegen, dass Mitmenschen beim Erreichen eines bestimmtes Alters einfach so abgeschoben werden. Sie gehoeren sozial integriert, gesellschaftlich geachtet und ich finde auch, man sollte ihnen den Berufsaustieg so angenehm wie moeglich machen! Soviel zumindest in der Theorie…

…in der Praxis sieht das natuerlich ganz anders aus: Bei meiner Bankkontoeroeffnung hier in den USA hatte ich das Vergnuegen einen dieser beruehmenten “ich arbeite auch in meiner Pension” Amis kennen zu lernen. Das dies hier in den Staaten ueblich ist, wissen wir ja alle spaetestens seit 9-11!

Dieser nette Herr brauchte ca. 50 min fuer das Ausfuellen meiner Kontoeroeffnung - gut, man hat ja Zeit – und war dann auch noch so nett mich gleich nach dem Wunsch-PIN fuer meine Karte zu fragen. Gut – schreiben wir ihn zur Sicherheit mal auf – man weiss ja nicht ob es ausreicht ihn 5mal vorzusagen…

2 Tage spaeter hatte ich die Bankkarte auch schon gleich in Haenden! PIN wurde nich mit geschickt - den weiss ich ja – ja, ja – lange Rede kurzer Sinn – mein PIN stimmt natuerlich nicht! Was natuerlich dazu fuehrte, dass mein Konto gleich gesperrt wurde!

Nach 1 Woche, 2 Besuchen bei der Bank, 45 min warten in der Warteschleife und dann doch aufgeben und einem 30 min. Gespraech mit einer Mitarbeiterin am Telefon, die dran draufkommt, dass sie mir doch nicht helfen kann, hab ich doch noch den korrekten PIN bekommen!

Schau ma mal wo der Fehler liegt: Der nette aeltere Herr von der Bank hat es geschafft bei einem 4stelligen Pin Code gleich 2 Zahlen falsch einzutippen!!! Naja, immerhin 50% (wenn die Reihenfolge wenigstens stimmen wuerde;-)

Kurz zum Positiven an amerikanischen Banken: Diese Drive-Ins bei Banken sind schon cool ;-)

driveinbank

Freitag, 25. Juni 2004

Shrek 2 and no panic…

Gestern hatte ich endlich das Vergnuegen meine kindliche Ader zu befriedigen und Shrek 2 zu sehen! Und ich kann nur sagen, es gibt irgendwie nur wenige Filme bei denen man sagen kann, dass der zweite Teil noch ein Stueck besser als der Erste ist. Vielleicht liegt es auch nur an den vielen kleinen Anspielungen, die man hier in den USA halt noch ein wenig besser versteht – auf jeden Fall sehenswert!!!

Nach dem Kino hatte ich dann noch die Moeglichkeit den Zweck einer kleinen Taste auf meinem Autoschluessel naeher kennenzulernen. Bei der Ankunft daheim, um kurz vor 12, habe ich versehentlich den netten Knopf mit der Aufschrift “Panic” auf meinem Autoschluessel erwischt. Und man muss sagen, er kann was er verspricht!!! Wenn auf einmal Dein Auto mitten in der Nacht laut zum Hupen und Blinken anfaengt, und sich nicht mehr abschalten laesst, musst Du einfach in Panik greaten! Nach ungefaehr 2 Minuten (kann eine lange Zeit sein, wenn schon langsam die Nachbarn sauer warden, und ueberall die Lichter angehen) hab ich es dann doch geschafft ihn zu deaktivieren – uff – in Zukunft wird da genauer aufgepasst…

Montag, 21. Juni 2004

Partytime…

Ja, so lassen sich Wochenden aushalten: Am Freitag war ich zu einer Bekannten auf eine Wohnungseinweihungsfete in New York eingeladen! So hatte ich nun endlich auch die Gelegenheit diese sagenumwobene Stadt einmal kennen zu lernen. Tja, hat schon irgendwas – besonders wenn man wie meine Bekannte ein Apartment im obersten Stock in Mitte von Manhattan hat. Wobei ich mir nicht wirklich sicher bin, ob die Feuertreppen als Balkon fuer 30 Leute sooo gut geeignet sind…

Am Samstag stand dann noch gleich eine Poolparty in Jersey an! So wie man sich das vorstellt: Mit Burgern, Bier und Maedels (die samt Klamotten in den Pool befoerdert warden).

Was lernen wir daraus: Stereotypen sind dazu da bestaetigt zu werden ;-)

pool

Donnerstag, 17. Juni 2004

Die Kleinigkeiten machen den Unterschied…

Irgendwie gewoehn ich mich ja schon langsam hier in den USA ein. Das Schalten im Auto hab ich z.B. schon am ersten Tag aufgegeben (kommt im Automatikauto gar nicht sooo gut an…).

Sogar an die Muenzen hab ich mich schon gewoehnt. Wobei ich nach wie vor der Meinung bin, dass es kein anders Land auf dieser Welt gibt, in dem Muenzen existieren, von denen nicht ihr eigener Wert abzulesen ist. Tja, vielleicht sollte einem der Hausverstand sagen wieviel ein Dime ist… Vielleicht ist das auch Teil des Kampfes gegen die hohe Analphabetenrate?!?

Woran ich mich aber wohl nie gewohnen werde ist die Tatsache, dass die Ringmappen hier 3, sprich “drei”, Loecher haben! Nochdazu mit der Option auf unterschiedliche Ringabstaende. Wer der Meinung ist das sei nicht schlimm, der soll es doch mal ausprobieren!!! Zumindest weiss ich jetzt auch worum hier alles ein klein wenig laenger braucht :-)

Dienstag, 15. Juni 2004

Pittsburgh and Freud?

Den ersten Wochenendausflug hab ich jetzt auch schon ueberstanden und ich muss sagen Pittburgh war eigentlich ein recht netter Einstieg, auch wenn Dir jeder Amerikaner sagt, dass es nicht viel zu bieten hat, was soviel heist wie: “ Die Shoppingmoeglichkeiten sind nicht umwerfend!” :-)

Auf jeden Fall ist es eine nette Stadt, hat ein sehenswertes Andy Warhol Museum und wie wir dort waren gabe es zufaellig auch noch ein kleines Festivial – vor allem ist es sicher eine der wenigsterbesuchten, touristischen Staedte der USA – hat auch seine Vorteile!
pittsburgh
Aber nun das schoenste – als wahrer Oesterreicher muss man das einfach lieben: Sigmund Freud Action Figures!!!
freud

Freitag, 11. Juni 2004

First week in the US…

Gut, die erste Arbeitswoche hab ich jetzt hier in den USA ueberstanden. Und ich muss sagen die amerikanische Arbeitsweise ist schon etwas gemuetlicher, aber es laesst sich aushalten!

Lustig finde ich auch, dass heute die haelfte aller Bueros geschlossen bleibt. Ich denke wenn bei uns aufgrund des Todes eines ehmaligen Praesidenten alle frei machen, wuerden die Attentate auf Praesidenten vielleicht auch in Europa auf amerikanisches Niveau steigen ;-)

Tja, dumm nur, dass ich hier in einem deutschen Unternehmen arbeite – da wird auch einem solche Trauertag gearbeitet …

Nun ja, gleich ist Feierabend und morgen geht es mal nach Pittsburgh – Schauen wir mal was Weekendtrips in den USA hergeben!

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